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Schweizer Cup

Schweizer Cup
Titelverteidigung missglückt

Das Berner Cup-Derby hielt was es versprach und die gut 900 Zuschauer in der Mooshalle in Gümligen bekamen von Beginn weg von den beiden spielfreudigen Teams einen veritablen Cupfight vorgetragen. Schade nur, dass dieser Derby-Knüller bereits in den Schweizer Cup 1/8-Finals ausgetragen werden musste – eine solche Affiche dürfte durchaus auch Mal im Halb- oder gar Cupfinale vonstattengehen und wäre beste Werbung für den Schweizer Handball. Doch so ist eben der Cupwettbewerb; das Los entscheidet. (Zudem wurde ohnehin dem Schweizer Handball-Cup in diesem Jahr - einmal mehr durch eine unverständliche Modusänderung - die einmalige Plattform eines Final4 genommen.)
Den etwas besseren Start hatten die Stadtberner und lagen nach knapp zehn Spielminuten mit vier Toren vor (7:3). Doch die Berner Oberländer liessen sich nicht beeindrucken, denn man weiss über seine eigenen Stärken und Fähigkeiten. So war es denn auch und Thomas Lanz warf in der fünfzehnten Minute zum 8:7-Anschlusstreffer ein. Der BSV war in Folge dann stets mit zwei bis drei Toren in Führung - Wacker liess aber bis zur Pause keine grössere Tordifferenz mehr zu (15:13).
Im Gegenteil; mit hochgehaltener Konzentration und grossem physischem Engagement egalisierte Wacker, durch einen Gegenstoss-Treffer (!) vom omnipräsenten Lukas von Deschwanden zum 15:15, nach nur knapp vier Spielminuten in der zweiten Halbzeit, zum erst zweitmaligen Ausgleich in dieser Partie. Und wieder fanden die Gastgeber vereinzelte Lücken im sonst robusten Wacker-Verteidigungsbollwerk und legten wieder mit drei Treffern vor. Die Antwort der Gäste jedoch lag im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand: der erneute Ausgleich, durch den wieder genesenen Luca Linder, zum 18:18 (42. Minute). Es folgte einen unterhaltenden, gut 7-minütigen Schlagabtausch mit gesamthaft neun Treffern bis zur erstmaligen Führung des Titelverteidigers – Lenny Rubin, der auf die Dauer immer mehr in Fahrt kam, erzielte elf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit das von den Gästefans hochumjubelte 22:23. Der künftige Bundesliga-Söldner konnte zum Teil nur von drei BSV-Verteidigern an einem Torerfolg gehindert werden (siehe Bild). Doch dieser doppelte nach zur zweitmaligen, jedoch leider auch gleich letzten Führung (23:24) in diesem Spiel von Wacker Thun. Der BSV Bern Muri konnte danach mit vier aufeinanderfolgenden Treffern und nach drei Fehlwürfen durch drei Wacker-Akteuren innert fünf Minuten, diesmal vorentscheidend vorlegen (27:24). Auch wenn von Deschwanden (zum 27:25) und Rubin (zum 28:26) nichts unversucht liessen, diesmal liess sich der „bärenstark“ spielende BSV diesen Vorsprung nicht mehr nehmen und qualifiziert sich verdient für die Cup 1/4-Finals. Für Wacker Thun ist somit die Mission Titelverteidigung, trotz auch starkem Auftritt, missglückt.

Schweizer Cup (Männer) 2017/2018 – 1/8-Final
BSV Bern Muri - Wacker Thun  30:26 (15:13)
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TV Steffisburg (NLB) - HC KTV Altdorf (NLB)  22:25 (14:13)
HC Wädenswil (1.) - Kadetten Schaffhausen  27:31 (15:16)
STV Baden (NLB) - HSC Suhr Aarau  23:36 (13:18)
HS Biel (NLB) - Pfadi Winterthur  18:34 (6:17)
TV Möhlin (NLB) - TV Endingen  22:21 n.V. (12:6 / 18:18)
Red Dragons Uster (1.) - Lakers Stäfa (NLB)  28:37 (14:18)
TSV Fortitudo Gossau vs. HC Kriens-Luzern – Do, 14.9.2017, 20.00 h


Text / Quellen: Medienstelle Wacker Thun / handball.ch und handballtv.ch
Foto: Roland Peter

  


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10.09.2017 00:00:00 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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