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Wacker Thun I

Wacker Thun I
Saisonvorschau 2017/2018

Endlich geht’s los – im Interview zur Saisonvorschau spricht Trainer Martin Rubin über die Vorbereitung zur bevorstehenden Saison 2017/2018, die Kadermutationen, den neuen Modus der Swiss Handball League NLA, über Ziele und Ansprüche und über das erste Meisterschaftsspiel gegen Gossau.

Verlief die Saisonvorbereitung nach Deinen Vorstellungen – wie hat sich diese entwickelt?
Für uns war es ein Steigerungslauf und eigentlich genauso wie wir uns das vorgestellt haben. Das erste Trainingsspiel war klar das schlechteste. Unser Season Opener gegen Bregenz und damit das letzte Vorbereitungsspiel war unser bestes. Ich hoffe es geht mit dieser Steigerung ins erste Meisterschaftsspiel.

Konnten die Spieler-Abgänge (Feuchtmann, Hüsser, Isailovic oder  Merz) entsprechend kompensiert werden, oder vermisst Du den einen oder andere, bzw. dessen „Fähigkeit“?
Einen Andy Merz kann man nicht ersetzen und ich bin sehr froh, dass er uns als Torwarttrainer erhalten geblieben ist. Flavio Wick tritt auf dieser Position in sehr grosse Fussstapfen, hat das aber bis jetzt souverän gemeistert und ganz sicher das Zeug ein ganz Grosser zu werden. Emil Feuchtmann haben wir mit einem der grössten Rückraummitte- Talente der Schweiz Nicolas Suter ersetzt. Dahinter haben wir mit Damien Guignet einen weiteren Hinten Mitte verpflichtet. Ich denke auf dieser Position sind wir stärker als letztes Jahr. Markus Hüsser mussten wir aufgrund einer Verletzung schon in der letzten Saison ersetzen und Sven Krainer hat in dieser Vorbereitung einen riesen Schritt vorwärts gemacht. Trotzdem wird uns Kusi mit seiner stets positiven Art fehlen. Nikola Isailovic konnten wir sicher nicht 1:1 ersetzen, aber der junge Marco Giovanelli wird in Zukunft auf jeden Fall noch von sich reden machen.

Wie haben sich die Neuverpflichtungen (Giovanelli, Guignet, Suter und Wick) integriert und eingelebt?
Ich denke alle vier Neuzugänge sind schon jetzt voll integriert, was zum einen an der Mannschaft liegt aber grösstenteils auch an ihnen selbst. Wir waren schon vorher überzeugt, dass die Jungs hervorragend zu uns passen und diese Einschätzung wurde zu 100% erfüllt.

Einmal mehr hat die Swiss Handball League (SHL) einen neuen Spielplan bestimmt – was haltest Du davon, bzw. wie siehst Du dieser ständig ändernden Entwicklungen im Schweizer Handball entgegen? Immerhin gibt es, zumindest in dieser Saison in der Hauptrunde, kein Berner Derby in der Sporthalle Lachen in Thun zu spielen oder für die Wacker-Fans zu sehen...
Ich finde den neuen Modus alles andere als glücklich. Ich jedenfalls möchte ihn niemandem erklären müssen und glaube, dass ein Modus überschaubar und für Aussenstehende leicht zu verstehen sein sollte. Der Grundgedanke weniger Spiele und darum mehr Zeit für die Nationalmannschaft zu haben ist ganz sicher nachvollziehbar aber die Umsetzung wurde in meinen Augen verfehlt. Vor der Weihnachtspause ergibt sich eine Entlastung. Falls man jedoch nach der Pause in der entscheidenden Phase, den Playoffs über fünf Spiele gehen muss, hat man sogar noch mehr Meisterschaftsspiele als zuvor. Geben wir dem neuen Modus dennoch mal eine Saison lange eine Chance und kritisieren wenn nötig nachher weiter.

Ohne bereits allzu viel zu verraten: auf welche Systeme hast Du die Hauptmerkmale gesetzt, die Du in der kommenden Saison vom Team vorwiegend spielen lässt?
Wir haben erneut nicht allzu viele Spieler ersetzten müssen und werden am bewährten festhalten.

Was wird man als Zuschauer in der Lachenhalle, aber auch an den jeweiligen Auswärtsspielen, von Wacker Thun erwarten dürfen im kommenden ¾-Jahr?
Wir haben das Ziel und den Anspruch, unsere Stärken, Leidenschaft, Kampfeswille, Freude am Spiel sowie Tempohandball in möglichst allen Spielen zu zeigen. Gelingt uns das, werden wir wieder ganz vorne mitspielen.

Auf was freust Du Dich persönlich am meisten?
Das es am Mittwoch nach der langen Vorbereitung endlich wieder los geht.

Es ist bekannt, dass Du kein Fan von zu weit entfernten Zielsetzungen bist – sprichst Du aber, zusammen mit Remo Badertscher, Team intern auch über Wünsche oder sogar Träume – sprich = Titeln in Meisterschaft, Schweizer Cup oder sogar Europacup?
Die Zielsetzung im EHF-Cup einen Titel zu holen wäre etwas gar vermessen für uns. In den anderen beiden Wettbewerben sind wir jederzeit heiss um den Titel mitzureden.

Der erste Titel in dieser Saison wird bereits am kommenden Wochenende vergeben (Sonntag, 3. September 2017, 16.30 Uhr, Saalsporthalle Zürich - Informationen zur „Thuner-Fanfahrt“ nach Zürich findest du -> hier) - nämlich am SuperCup zwischen Schweizermeister Kadetten Schaffhausen und Cupsieger Wacker Thun - wie siehst Du diesem Spiel entgegen?
Die Priorität hat ganz klar die Meisterschaft und die Cupbewerbe. Sollte sich am Sonntag jedoch die Chance bieten unserem Erzrivalen einen Titel wegzuschnappen werden wir sicher bereit sein.

Was denkst Du, wie fühlst Du Dich am Mittwochabend, ca. um 21. Uhr?
Ich werde mich wunderbar fühlen mit den ersten beiden Punkten auf dem Konto.

Zum Meisterschaftsstart, dem Spiel gegen Fortitudo Gossau vom Mittwochabend, fügt Martin Rubin hinzu, dass „der Aussenseiter, der gleich bei einem „Grossen“ auswärts startet, psychologisch gesehen sicher in Vorteil ist. Gossau kann ohne Druck unbeschwert aufspielen und hat absolut nichts zu verlieren.“ Wacker Thun auf der anderen Seite „sollte jedoch mittlerweile auch in der Rolle des Favoriten angekommen sein und diese auch auf dem Feld umsetzen können“ ist Rubin überzeugt. Er erwartet denn auch unmissverständlich, wie im Interview bereits erwähnt, „dass wir unsere Tugenden aufs Spielfeld bringen und den Gegner ganz klar dominieren.“


Swiss Handball League - Hauptrunde NLA 2017/2018
Mittwoch, 30. August 2017  I  19.30 h  I  Sporthalle Lachen Thun
Wacker Thun  vs.  TSV Fortitudo Gossau


Text / Interview: Medienstelle Wacker Thun
Foto: Roland Peter

  


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30.08.2017 00:00:00 | medienstelle@wackerthun.ch

 

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